Worterläuterungen:
keckern oder kecken
Bedeutung:(besonders von Fuchs, Dachs, Marder, Iltis) in der Erregung, Gereiztheit einige kurz abgehackte Laute in rascher Folge ausstoßen
Beispiele
der Dachs keckerte
: im Baum keckerte eine Elster
Betonung: kẹckern
Herkunft:zu älter: kecken (Jägersprache), lautmalend
kitzeln vt.
Beispiel: ich kitz[e]le
Bedeutungen
1.
a. bei jemandem durch wiederholtes Berühren an bestimmten, empfindlichen Körperstellen eine Empfindung auslösen, die meist zum Lachen reizt
b. durch leichtes [unabsichtliches] Berühren eine leicht juckende Empfindung hervorrufen, verursachen
2.
a. einen angenehmen Sinnesreiz hervorrufen
b. einen Kitzel hervorrufen, verursachen
3. herauskitzeln
Synonyme zu kitzeln
kraulen; (Kindersprache) killekille machen
jucken, kratzen, prickeln; (umgangssprachlich) krabbeln; (regional umgangssprachlich) beißen; (landschaftlich, sonst veraltet) jücken
jucken, reizen; (gehoben) gelüsten, verlocken
Lautschrift: [‘kɪtsl̩n]
Herkunft: mittelhochdeutsch kitzeln, althochdeutsch kizzilōn, wahrscheinlich laut- bzw. bewegungsnachahmend
behänd / behände adj./adv.
Bedeutung: flink, gewandt und geschickt, besonders in seinen Bewegungen; von Flinkheit, Gewandtheit, Geschicktheit zeugend
Beispiele
mit behänden Schritten, Bewegungen
sie ist sehr behänd
: er ist geistig sehr behänd, am behändesten von allen
Betonung: behạ̈nd[bə’hɛnt], behạ̈nde [bə’hɛndə]
Herkunft: mittelhochdeutsch behende, ursprünglich Adverb und entstanden aus: bī hende = bei der Hand